Schulsozialarbeit

Ansprechpartner

Schulsozialarbeit:
Sven Leimkühler

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Seit Februar 2004 existierte die Landesfachgruppe Schulsozialarbeit in NRW. Sie entstand aus dem Wunsch zur Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die Arbeit von SchulsozialarbeiterInnen an Schulen, einer gesicherten Anstellung  und dem Wunsch nach kollegialer Beratung. Die erarbeiteten Richtlinien der Gruppe nehmen bis heute Einfluss auf die Schulsozialarbeit.

Die Gruppe hat sich aufgelöst. Angesichts neuer, aktueller politischer Debatten steht einer Neuauflage mit alten und neuen Gesichtern nichts entgegen. 

 

Inhalte:
Unterschiedliche Anstellungsträger und Arbeitsbedingungen
besondere Probleme in der Schulsozialarbeit
Fort- und Weiterbildungen
Erarbeitung einer gemeinsamen Stellungnahme des DBSH NRW

 

 Leitet Herunterladen der Datei einRahmenrichtlinien
des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit (DBSH)
Landesverband Nordrhein-Westfalen -Landesfachgruppe Schulsozialarbeit 

 Leitet Herunterladen der Datei einPositionspapier Trainingsraum - Schulsozialarbeit

 

Schulsozialarbeit

Notwendiger Bestandteil an Regel- und Förderschulen
Der DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit), Landesverband NRW forderte die Fortschreibung und Einrichtung von Schulsozialarbeit an Regel- und Förderschulen als Bestandteil der Qualitätssicherung im sozialen Bildungssystem.

Damals befristete Stellen sind inzwischen unbefristet. Die Forderung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Teilzeitarbeitsplätze anzubieten ist erfüllt.

Schule heute:

  • wird in wachsenden Maße mit Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen von Schülern konfrontiert,
  • beschäftigt sich immer mehr mit Schulschwänzern und Schulverweigerern,
  • muss sich immer mehr mit der gestiegenen Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen, sowie delinquenten und abweichenden Verhaltensauffälligkeiten auseinandersetzen,
  • führt aufgrund der Disziplinlosigkeit vieler Schüler bei vielen Lehrern zu Resignation und Rückzugsverhalten,
  • Lehrpersonen leisten immer mehr Erziehungsarbeit,
  • kann den leistungsschwachen Schülern beim Übergang Schule / Beruf nur bedingt helfen, weil keine notwendigen Trainingsprogramme für Schüler in den Schulen angeboten werden und kaum Beschäftigungsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft vorhanden sind.
  • Fördermaßnahmen entsprechen nicht immer den individuellen Fähigkeiten,
  • die Lust auf Schule läßt auf beiden Seiten nach, bei Schülern und Lehrern,
  • Kinder und Jugendliche sind häufig in ihrer Kommunikation gestört,
  • die Verhaltensstörungen bei Jungen ist auffällig,
  • die Gewaltbereitschaft unter männlichen Jugendlichen hat an den Regelschulen enorm zugenomme.

Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit fordert:

  • kontinuierliche sozialpädagogische Angebote in Schulen
  • Schulsozialarbeit für Einzelberatung und soziale Gruppenarbeit
  • mehr Vernetzung Schule, Jugendhilfe und Wohlfahrtsverbänden,
  • ganzheitliche Betreuungsangebote,
  • mehr alternative und individuelle Freizeit- und Hilfeangebote,
  • mehr Elternarbeit und Vernetzung mit anderen Förderangeboten,
  • Annäherung zwischen Lebensraum Schule, Familie und Freizeit,
  • Kooperation zwischen Lehrern, Schulsozialarbeit und Jugendhilfe,
  • mehr regelmäßige Trainingsprogramme in soziale Kompetenzen und Arbeitstugenden,
  • mehr Schulverweigerprojekte, damit junge Menschen außerhalb der Schule durch eine Kombination von Lerninhalten und sozialpädagogischen Methoden einen Schulabschluss erhalten. 
     
       

Schulsozialarbeit arbeitet präventiv, unterstützend und krisenintervenierend für alle Schüler, Eltern und Lehrpersonen. Die Kinder und Jugendlichen werden ganzheitlich im Familien- und Gesellschaftssystem gesehen; Hauptaufgabe der Schulsozialarbeit ist ein gezieltes Beratungs-, Beziehungs- und Vermittlungsangebot, dies kann nicht durch befristete Arbeitsverträge von Schulsozialarbeitern sichergestellt werden.
In jeder Gesellschaft entstehen soziale Probleme, die von den Betroffenen aus eigener Kraft nicht bewältigt werden können. Die Gesellschaft ist daher verpflichtet, Angebote zur Verhütung, Minderung und Bewältigung von Problemen und Notständen zu machen.

Ziel jeder pädagogischen Kooperation ist: Kinder und Jugendliche sollen Selbstbewußtsein lernen, sollen stark genug werden, um sich im Lebens -und Arbeitsbereich als selbständige Erwachsene zu bewähren. Selbstbewußt und engagiert, gleichberechtigte Bildungschancen zwischen Mädchen und Jungen, Talente fördern und Chancen verbessern, gerade dies fordern die politischen Parteien.

Bildungs- und Berufschancen sind allen anzubieten und müssen ein Weg zum Wohlstand und zur Teilhabe aller sein. Wenn dies nicht erreicht wird, kann es keine soziale Gerechtigkeit geben.
  
 
 Wir fordern Schulsozialarbeit an Regel- und Förderschulen,
 Wir fordern unbefristetete Stellen für Schulsozialarbeiter im Sinne einer kontinuierlichen Beziehungsarbeit.
 Wir fordern Teilzeitstellen im Sinne des Rechtes auf Teilzeitbeschäftigung.
 Wir fordern die Teilhabe am Bildungssystem durch die Förderung der Schulsozialarbeit und Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe. 
 
 
DBSH Landesverband NRW für den Landesvorstand


 

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