Aktuelles

05.04.2018 -

Einkommensrunde 2018: Streik und Demo am 11. April in Bonn

dbb ruft alle Beschäftigten im Kommunal- und Bundesdienst in NRW zu einem ganztägigen Warnstreik auf

In seiner Mitglieder-Info vom 29. März ruft der dbb zum Streik und zur Demo auf:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,
 
auch die zweite Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2018 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hat am 12./13. März 2018 zu wenig Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeber blockieren weiter! Unsere berechtigten Forderungen seien nicht erfüllbar. Das lassen wir uns nicht bieten, liebe Arbeitgeber!
 
Wir fordern:
•  Lineare Entgelterhöhung von 6 %, mindestens jedoch 200 Euro 
•  Laufzeit: 12 Monate
•  Azubis: 100 Euro Entgelterhöhung, verbindliche Zusage zur Übernahme, Tarifierung von Ausbildungsentgelt für betrieblich-schulische Ausbildungen
•  20 % Nachtarbeitszuschlag auch im Besonderen Teil Krankenhäuser
 
Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Kommunal- und Bundesdienst in Nordrhein-Westfalen zu einem ganztägigen Warnstreik auf!
 
Wir treffen uns am 11. April 2018 ab 11.00 Uhr zu einer Auftaktkundgebung auf dem Stiftsplatz in 53111 Bonn,  um anschließend gemeinsam zum Markt zu demonstrieren! Dort findet um circa 13.00 Uhr die Abschlusskundgebung statt.
 
Auf der Abschlusskundgebung sprechen zu den Demonstranten:
Ulrich Silberbach (dbb Bundesvorsitzender) und Karoline Herrmann (dbb jugend)
 
Weiterhin wollen wir:
•  Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des linearen Abschlusses auf die Bundesbeamten
•  Angleichung der Jahressonderzahlung Ost an West (VKA)
•  Erhöhung des Wechselschicht- und Schichturlaubs
•  20 % Zuschlag für Samstagsarbeit auch in Krankenhäusern
•  Einrechnung der Pausen in die Arbeitszeit bei Wechselschicht (BT-K und BT-B)
•  Zusage, auf regionaler Ebene über ein kostenloses landesweites Nahverkehrsticket zu verhandeln 
•  Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende um einen Tag
•  Verbesserung der Regelungen zur Kostenübernahme des Ausbildenden beim Besuch auswärtiger Berufsschulen 
•  Verhandlungszusage über erweiterte Regelungen für Leistungsgeminderte
•  Fortschreibung der Regelungen zur Altersteilzeit  


Betroffen sind die Tarif-Beschäftigten im Bereich: TVöD, TV-BA, Tarifverträge für die Träger der Deutschen Rentenversicherung, Tarifverträge für die Träger der DGUV, Tarifverträge  der  Bundesbank,  TV-Fleischuntersuchung,  TV-V,  TV-AVH.  Außerdem  sind  die  Tarif-Beschäftigten  der  Nahverkehrs-Tarifverträge  (TV-N)  Hessen,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen be-
troffen. Die Auszubildenden sowie Praktikanten nach dem TVAöD (BBiG und Pflege) und  TVPöD  sowie  aus  den  anderen  aufgezählten  Tarifbereichen  sind  von  diesem Streikaufruf umfasst. Die betroffenen Bundesbeamten haben kein Streikrecht. Sie sollen aber unsere Forderungen in ihrer Freizeit bei der Demo unterstützen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 

 

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