Aktuelles

01.11.2017 -

NRW will weiter die Schulsozialarbeit - zumindest bis 2021

Die Landesregierung hat sich zur Fortführung der Schulsozialarbeit im bisherigen Umfang bekannt. Die 1.800 Schulsozialarbeiter seien ein "unverzichtbarer Bestandteil" in den Schulen in NRW, sagte Landessozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Düsseldorfer Landtag.

Der Opposition reicht Laumanns Aussage nicht, so der WDR.

Die SPD appellierte deshalb an den Ministerpräsidenten: "Es ist höchste Zeit, dass sich Armin Laschet gerade jetzt um die Schulsozialarbeit in NRW kümmert. Ihre weitere Finanzierung steht auf dem Spiel." Laschet müsse allen Beteiligten beweisen, dass die Schulsozialarbeit in NRW eine Zukunft habe, sagt Nadja Lüders, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Ein entsprechender Antrag wurde nach der Debatte zur Beratung an die zuständigen Landtagsausschüsse verwiesen. Die Rheinische Post konnte eine Woche später Positives berichten: Nachdem der Bund die Finanzierung der Experten für Lehrer, Eltern und Schüler in schwierigen Situationen 2014 eingestellt hatte, sprang das Land zu Zeiten der rot-grünen Vorgängerregierung ein: mit je 47,7 Millionen Euro in den Jahren 2015 bis 2018. Offen war bis Dienstag, wie sich die schwarz-gelbe Landesregierung für die Zeit danach verhält. Laumann will sich nun in Berlin dafür starkmachen, dass der Bund die Finanzierung ab 2019 wieder übernimmt. "Für den Fall, dass er dies nicht tut, treffen wir als Landesregierung allerdings schon heute Vorsorge: In der mittelfristigen Finanzplanung ist die Fortschreibung des Ansatzes in unveränderter Höhe von 47,7 Millionen Euro bis 2021 vorgesehen", so Laumann. Quellen: WDR und rp-online

 

 

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